Natürlich gedenken wir auch all der Tiere, denen wir ein neues Zuhause vermitteln konnten, die aber mittlerweile schon zur Regenbogenbrücke gegangen sind.

Eine Brücke verbindet den Himmel und die Erde. Wegen der vielen Farben nennt man sie die Brücke des Regenbogens.

Auf jener Seite der Brücke liegt ein Land mit Wiesen, Hügeln und saftigem, grünen Gras.

Wenn ein geliebtes Tier auf der Erde für immer eingeschlafen ist, geht es an diesen ganz besonderen Ort. Dort spielen und toben sie zusammen. Es gibt reichlich zu essen und zu trinken. Die Sonne scheint und es ist angenehm warm.

All die kranken, verstümmelten, verletzten oder alten Tiere sind wieder jung, gesund und stark, gerade so, wie wir uns an sie in unseren Träumen von vergangenen Tagen erinnern. Sie sind fröhlich und zufrieden, bis auf eine Sache: Jedes vermisst jemand ganz Besonderen, der nicht bei ihm ist denn sie sind nicht mit ihren Menschen zusammen, die sie auf Erden so geliebt haben.

So rennen und spielen sie zusammen bis eines Tages plötzlich eines von ihnen inne hält und in die Ferne schaut. Seine Nase bebt, die Ohren stellen sich auf, und die Augen werden ganz groß! Es löst sich von der Gruppe und fängt an zu laufen. Seine Beine tragen es schneller und schneller.

Es hat dich gesehen.

Und wenn du und dein spezieller Freund sich treffen, nimmst du ihn in deine Arme und hältst ihn fest. Glückliche Küsse bedecken Dein Gesicht. Deine Hände streicheln über den geliebten Kopf deines Tieres und du schaust wieder in die treuen Augen deines Freundes, der so lange aus deinem Leben, aber nie aus deinem Herzen verschwunden war.

Dann überschreitet ihr gemeinsam die Brücke des Regenbogens, und ihr werdet nie wieder getrennt sein...

Paul C. Dahm

 

Hier möchten wir der Tiere gedenken, die nicht mehr bei uns sind. Viele von ihnen konnten ihr Leben nach dem Tierheim in netten Familien verbringen, leider nicht alle. Einige haben es nicht geschafft, einen guten neuen Platz in einer netten Familie zu finden. Eine wunderschöne Geschichte dazu finden Sie am Ende dieser Seite.

 

Für Otto 

Auf leisen Pfoten bist Du fortgegangen, hast diese Welt hinter Dir gelassen und all Deinen Schmerz. Wir wollten Dir ein neues Leben schenken, doch wieder einmal hat das Schicksal es nicht gut gemeint. Du warst so jung - viel zu jung zum Sterben - doch wir konnten Dir nicht helfen. Du hast Dich so tapfer durchs Leben gekämpft, warst immer lieb und fröhlich und dankbar für jede Zuwendung. Lieber Schatz, es tut uns unendlich leid. Du bleibst in unseren Herzen               

Deine Tierheimfamilie          

 

 


Lur


 

Für Artza, unseren Schatz


Am 24.11.2014 hast Du uns plötzlich und völlig unerwartet verlassen. Wir können immer noch nicht glauben, dass Du nicht mehr da bist..

Fast ein Jahr warst Du bei uns, warst nicht wegzudenkender Teil unserer Tierheimfamilie.

Du kamst aus Vitoria, hattest ein elendes Leben hinter Dir, bei bösartigen Menschen, die Dich völlig haben verwahrlosen lassen und Dich dann in erbärmlichen Zustand, total abgemagert und halb kahl umbringen lassen wollten. Dein Glück war, daß der spanische Tierarzt sich geweigert hat, das zu tun und dass Du deshalb in die Perrera von Vitoria kamst, und von dort zu uns.

Bei uns hast Du Dich erholt, Dein Fell ist zugewachsen, Du wurdest ein richtig stattlicher Bursche. Natürlich hattest Du verschiedene Handicaps, die Knochen waren alt, die Ohren immer wieder ein Problem und seit ein paar Monaten brauchtest Du auch Herztabletten. Aber all das war nicht lebensdrohlich, Du warst gesundheitlich stabil und erstaunlich fit.

Im Tierheim hattest Du alles im Griff. Der Hof gehörte Dir, Du warst immer mitten im Geschehen, hast an schönen Tagen draussen die Sonne genossen, an weniger schönen Tagen auf Deiner dicken Matraze gekuschelt,  hast immer reichlich Streicheleinheiten eingesammelt und Dein Gummihuhn solange angebellt, bis sich jemand fand, der es hat fliegen lassen. Und natürlich musste das Hühnchen immer mit zu den Spaziergängen, den schönen gemütlichen Runden im Dillfeld, die Du jeden Tag genossen hast.

Andere Rüden konntest Du nicht leiden, Katzen hattest Du zum Fressen gern und so ist es irgendwie geschehen, dass Du nicht adoptiert wurdest. Hund an Hund zog an Dir vorbei und Du warst immer noch bei uns. Doch irgendwie schien es Dir nichts auszumachen, Du wirktest so glücklich und zufrieden im Tierheim, dass einfach alles gut war.

Bis zum letzten Sonntag, als Du auf einmal nicht essen wolltest und es aussah, als hättest auch Du die umgehende Magen-Darm-Grippe erwischt. Nichts furchtbar dramatisches, Du wirktest auch stabil, wir haben nachts mehrfach nach Dir gesehen und Du hast uns irgendwann so angeschaut als wolltest Du sagen: "Was ist eigentlich los mit Euch, könnt Ihr mich jetzt nicht mal schlafen lassen ?" Und so dachten wir, alles ist ok  und es wird schon wieder. Doch leider war das ein Trugschluss. Morgens früh fanden wir Dich in furchtbarem Zustand vor, Du konntest nicht mehr aufstehen und es ging Dir extrem schlecht. Obwohl wir sofort mit Dir zum Tierarzt gefahren sind und alle denkbaren Maßnahmen eingeleitet wurden, konnten wir Dich nicht retten. Du starbst unter unseren Händen und wir konnten Dir nicht helfen.

Artza, Du warst unser Held, hattest so eine starke Persönlichkeit. Nie hast Du Dich unterkriegen lassen, nie hast Du Deine Würde verloren. Du hattest ein Kämpferherz, doch diesen letzten Kampf konntest Du nicht gewinnen.

Dein Verlust hinterlässt nicht nur ein Loch sondern eine Kluft. Wir können nicht begreifen, was geschehen ist, wir können es nicht akzeptieren und wir vermissen Dich unendlich.  Du hast uns soviel Freude gemacht, warst unser aller Liebling.

Wir sind sehr traurig und behalten Dich für immer in unseren Herzen.

Deine Tierheimfamilie und alle, die Dich lieb hatten  

Dillenburg, 27.11.2014

 


Für Toto

....verloren warst Du auf dieser Erde, hinter Dir eine Odysee, vor Dir Traurigkeit.

Wurdest verraten von denen, die Du liebtest, ausgestoßen und allein gelassen. Hast als zitterndes Bündel vor uns gekauert, Dein Anblick hat uns ins Herz geschnitten.

Hast Dich verzehrt nach Liebe und Geborgenheit und einem Daheim - Deine Krankheit stand Dir im Weg, hat Dir keine Chance gelassen . Wir standen hilflos daneben und konnten nichts tun....armer kleiner Toto, es tut uns so leid.

Friede sei mit Deiner Seele, kleiner Schatz, nun bist Du daheim.

In Liebe

Deine Tierheimfamilie

Dillenburg, 03.06.2014

 

 


 

Für unseren Aky

Was gestern geschehen ist, ist für uns alle unfassbar.

Plötzlich, völlig unerwartet hast Du uns verlassen, bist fortgegangen und wir konnten Dich nicht halten. Du warst noch so jung, viel zu jung zum Sterben. Du hattest nur die Schattenseiten des Lebens kennengelernt. Wir wollten Dir so gerne helfen; den Weg auf die Sonnenseite für Dich ebnen. Aber es war Dir nicht vergönnt. Das Schicksal hat nicht mitgespielt, hat Dich eingereiht in den Kreis der ewigen Pechvögel, die einfach kein Glück haben sollten.

Wir sind furchtbar traurig.

Du bleibst in unserem Herzen, lieber Schatz.

Deine Tierheimfamilie

Dillenburg, 20.6.2013

 

 

 

 


 

Für Carlo

unseren lieben, herzensguten Kater, der nie eine Chance hatte. Gekämpft, gehofft und doch verloren - diese wenigen Worte sagen alles, was wir miteinander durchgemacht haben. 

Heute haben wir Dich schweren Herzens über die Regenbogenbrücke gehen lassen, in der Hoffnung, dass es Dir dort, wo Du hingegangen bist, besser geht als in dieser Welt. Es tut uns unendlich leid, dass wir Dir nicht helfen konnten, dass wir kein Mittel gefunden haben, Deine Krankheit zu heilen oder wenigstens zu lindern und dass wir kein Zuhause für Dich finden konnten. Du hattest nur unsere Liebe und hättest doch so viel mehr verdient! 

Wir sind sehr traurig. 

Deine Christine und das Tierheimteam

 


 

Unsere liebe Maya ist am 30.10.12 gestorben

Die kleine Maus kam am 8.9.12 mit uns aus Spanien nach Deutschland. Sie hatte Diabetes und wir wollten ihr so gerne helfen, damit sie dennoch ein glückliches Leben führen könnte. Leider hat ihr Körper auf das Insulin nicht reagiert und so verlor sie immer mehr Gewicht und hatte am Ende keine Kraft mehr zu leben. Maya durfte die Zeit, die sie  hier war, in einem wunderbaren  Pflegezuhause verbringen und hat wahrscheinlich das erste Mal in ihrem Leben erfahren, was es heißt geliebt zu werden. Ihre Pflegemama hat alles für sie getan was ein Mensch tun kann. Sie hat sie gehegt und gepflegt, hat ihr ganzes eigenes Leben auf Maya eingerichtet, sie immer bei sich gehabt und ihr alle schönen Seiten des Lebens gezeigt. Und am Ende, als es Maya zu schlecht ging, und das einzig Gute, was man ihr noch tun konnte war, sie zu erlösen, ist sie in den Armen ihrer Pflegemama friedlich eingeschlafen.

Wir sind sehr traurig, dass Maya gehen musste. Unser Dank und unser Mitgefühl gelten ihrer Pflegemama.

Christine und das Tierheimteam

 


 

Für Bruno

Du hast heute Deine Augen für immer geschlossen, hast so lange tapfer gegen den Krebs gekämpft, doch es gab kein Mittel ihn zu besiegen. Wir haben  gewusst, daß dieser Tag kommen würde und es war so bitter, nichts dagegen tun zu können.


Alles was wir tun konnten war,  Dich von ganzem Herzen zu lieben, Dich zu verwöhnen, Dir das Leben bei uns so schön wie nur irgend möglich zu machen, und wir wissen, daß Du hier, in Deinem Zuhause im Tierheim, mit uns, Deiner Tierheimfamilie, glücklich warst.

Alle Streicheleinheiten, die schönen gemütlichen kleinen Spaziergänge, das leckere selbstgekochte Essen, Dein kuscheliges Plätzchen im Büro, das nun so leer ist, ohne Dich, all das hast Du genossen, bis zum letzten Tag.

Du hast es uns so sehr gedankt, durch Dein herzensgutes Wesen, durch die Freundlichkeit die Du jedem,  ob Mensch oder Tier entgegengebracht hast, und noch mehr durch die Liebe, die Du uns geschenkt hast.

Wir sind unendlich traurig, geliebter kleiner Bruno, und wir behalten Dich für immer in unseren Herzen

Deine Christine und Deine Tierheimfamilie und alle, die Dich lieb hatten

 


 

Für unsere Mila

Am 07.07.2011 mussten wir Dich über die Regenbogenbrücke gehen lassen. Es ist uns schwer gefallen,  uns  dazu durchzuringen, denn obwohl Du so lange krank warst, war Dein Lebenswille immer ungebrochen.

Wenn Du hingefallen bist, hast Du Dich aufgerappelt und bist weitermarschiert. Streicheleinheiten bekommen und Leckerli futtern waren Deine Lieblingsbeschäftigungen - bis zum Schluß.

Im Aufenthaltsraum, im Büro und auf unserem Hof warst Du  die unangefochtene Prinzessin, fast 1,5 Jahre lang.

Du hast das Leben bei uns, auch wenn es nur ein Leben im Tierheim war, genossen und  warst hier glücklich und wir - Deine Tierheimfamilie - hatten Dich  alle lieb.

Du bleibst in unseren Herzen

Deine Christine und das ganze Tierheimteam

 

 


 

Für Jule

Du hast uns heute nacht verlassen, bist einsam in Deinem Zwinger gestorben, keine liebenden Arme, die Dich festhielten, Dir beistanden in Deinem Kampf.

Hast im Leben verloren, immer nur Pech gehabt, wurdest herumgereicht, wie ein Wanderpokal und zum Schluß, als Du krank warst, im Tierheim entsorgt. Hast gelitten dort, warst untröstlich, und nun bist Du fort.

Wir hatten Dich so lieb, Jule, Du warst so ein Schatz. Dankbar für jede Streicheleinheit, jedes gute Wort.

Wie gern hätten wir Dir ein schönes Zuhause gefunden, Dich glücklich gemacht. Es war Dir nicht vergönnt.

Warum nur ? Die immer gleiche Frage, die keine Antwort kennt....
Wir sind sehr traurig.

Mach´s gut, kleine Jule, wir behalten Dich in unseren Herzen.

Deine zwei- und vierbeinigen Freunde
vom Dillenburger Tierheim

 


 

Mein Sonnenschein Hanna hat am 07.09.09 diese Welt verlassen. Unseren Kampf gegen den Krebs haben wir leider verloren. Bevor sie leiden musste durfte Sie einschlafen und hat bis zum letzten Atemzug jeden Tag und jeden Sonnenstrahl geniesen dürfen.

Wir waren verschworen, wären füreinander gestorben
Haben den Regen gebogen und Vertrauen geliehen
Wir haben versucht auf der Schussfahrt zu wenden
Nichts war zu spät aber vieles zu früh
Wir haben die Wahrheit so gut es ging verlogen
Es war ein Stück vom Himmel dass es dich gibt
Du hast den Raum mit Sonne geflutet
Hast jeden Verdruss ins Gegenteil verkehrt
Wirklich nobel deine sanftmütige Güte
Dein unbändiger Stolz. Das Leben ist nicht fair
Deine eiserne Würde, dein unerschütterliches Geschick
Du hast per Fühlung meine Stimmung geboten
Du hast ihn nie verraten deinen Plan vom Glück
Ich gehe nicht weg hab meine Frist verlängert
Neue Zeitreise in fremder Welt
Habe dich sicher in meiner Seele
Ich trag dich bei mir
Bis der Vorhang fällt

Freue mich auf Dich in Gottes neuer Welt.
Wir werden Dich immer lieben kleine Maus.

Carmen, Bosco, Tim, Paddy, Luna, Marlo, Hip und Hop

 


 

 

 

 

 

Bari ist am 17. Juli 2009 aus einer dringend benötigten Narkose leider nicht mehr wach geworden.

 

 

 

 

 


 

 

 

 

Lenny ist leider am 10.Juli 2009 von uns gegangen. Er hat kein eigenes Zuhause mehr gefunden.

 

 

 

 

 


 

Gekämpft, gehofft und doch verloren.....wir sind sehr traurig.

Denn heute, am 13.04.09, ist unser Lord über die Regenbogenbrücke gegangen.

Lord kam erst beim letzten Transport aus Vitoria am 28.03.09 in unser Tierheim nach Dillenburg, nachdem er seit dem 22.09.2008, also über ein halbes Jahr, einen harten langen Winter, in der Perrera verbringen musste. Transport für Transport ging vorüber, ohne dass er seine Chance bekam. 

Warum ? Weil er in der Perrera abgegeben worden war, nachdem er angeblich ohne ersichtlichen Grund die Freundin des Besitzers attackiert haben sollte.

Natürlich hat sich keiner getraut, diesen alten Schäferhundrüden zu übernehmen, mit dieser Beschreibung und noch mit dem Problem, dass er nicht mit anderen Hunden verträglich war.

Erst viel später, als Lord schon in Deutschland war, haben wir den wahren Grund, weshalb er sein Frauchen attackiert hat, erfahren: sie wollte ihn von einer läufigen Hündin trennen - wen wundert sein Verhalten da ?

Hätten wir nur früher die Wahrheit gekannt und gewusst, welch bitteres Unrecht ihm geschah, hätten wir nur gewusst, wie schlecht es Lord gesundheitlich ging und was für ein unendlich guter und lieber Hund er war, wir hätten keine Sekunde gezögert, ihn sofort zu uns zu holen.

Denn er war ein Traumhund, verschmust, verspielt, anhänglich und unendlich dankbar.

Und als er endlich seine Chance auf ein neues Leben bekam, da war es zu spät.

Kaum war er in Dillenburg angekommen, sahen wir, dass irgendetwas mit ihm nicht stimmte, er schien Schmerzen zu haben, sich nicht richtig setzen zu können und war außerdem völlig abgemagert und heruntergekommen.

Es begann eine Odyssee, Untersuchung um Untersuchung, und die Befunde waren niederschmetternd. Abgesehen von einer kaputten Hüfte, die wir sicher in den Griff bekommen hätten, stellte sich heraus, dass er in Spanien einen Ball verschluckt hatte, der im Magen lag, er hatte eine vergrößerte Prostata und, als Schlimmstes von Allem, Tumore an der Leber und der Milz. 

Operationen waren bei diesen vielen schweren Problemen aussichtslos, er hätte das nicht mehr verkraftet und die Leber wäre ohnedies inoperabel gewesen.

So haben wir uns bemüht, ihm die Zeit, die ihm blieb, mit Schmerzmitteln zu erleichtern und ihm soviel an Lebensfreude zu schenken, wie es nur möglich war.

Lord hat bei uns absolute Freiheit genossen, er durfte sich auf unserem ganzen Gelände frei bewegen, hat noch viele schöne Spaziergänge gemacht und im Fluss gebadet, weil er Wasser geliebt hat, er durfte Bällchen spielen, er bekam leckerstes Essen gekocht, aber was das Wichtigste war:

Er wurde von ganzem Herzen geliebt.

Alle Zuwendung, alle Streicheleinheiten, die wir ihm gegeben haben, hat er dankbar in sich aufgenommen, und als er heute morgen in meinen Armen für immer eingeschlafen ist, wusste er, wie sehr er geliebt wurde.

Nun ist er im Hundehimmel und eines Tages werden wir uns dort  wiedersehen. Bis dahin wird er in unseren Herzen bleiben.

Christine und Alle, die ihn lieb hatten.

 


 

Uns erreichte folgende traurige Mail:
 

Hallo liebes Tierheim Team,

wir müssen Ihnen leider mitteilen, dass Paco den Weg über die Regenbogenbrücke angetreten hat. Wir hatten ihn nur 1,5 Jahre und er ist viel zu früh von uns genommen worden. Er hatte Lungenkrebs der erst im Endstadium diagnostiziert wurde, da es ihm bis kurz davor noch sehr gut ging und er viel mit den anderen Familienhunden im Garten getobt hat.
 
Wir trauern mit Pacos Herrchen und Frauchen um diesen wunderbaren Hund, dessen glückliche Zeit im Leben viel zu kurz war. 

 

 

 


Die etwas andere Weihnachtsgeschichte über die Kälte im Herzen mancher Menschen:

Dieses Foto wurde nach dem Tod von Josef gemacht. Vielleicht erkennt jemand seinen Kater wieder, und weiß nun, dass er nicht mehr lebt.

Josef ist ein Opfer menschlicher Kälte geworden. Er war schon dünn und durchgefroren und versuchte verzweifelt in einem Haus in Fleisbach Schutz und vielleicht auch Futter zu bekommen. In der Tür war eine Katzenklappe, also bestand durchaus Hoffnung, dass die Menschen, die dort leben, ein Herz für Katzen haben. 

Doch die ältere "Dame" hat ihn tagelang immer wieder verjagt. Sie hat nicht etwa Mitleid mit einer geschundenen Kreatur gehabt, ihn eingefangen und ins Tierheim gebracht, nein, sie hat noch nicht mal dort Bescheid gesagt. Ihn einfach nur verjagt, kurz vor Weihnachten, im Winter, bei Kälte und schlechtem Wetter. Sie sagte, Ihre Katzen würden sich sonst nicht mehr reintrauen. Durchaus nachvollziehbar, aber warum dann den sichtlich geschwächten Kater wegjagen, warum nicht einfach helfen? Hatte er kein Recht auf Hilfe und Fürsorge? Was ist, wenn ihre eigenen Katzen krank werden, werden die dann auch weggejagt?

Dann, am zweiten Weihnachtstag, rief sie im Tierheim an und forderte die Tierheim-Mitarbeiter auf, sofort zu kommen und das "Viech zu entsorgen". Sie war nicht bereit, selbst zu helfen, ihn zum Tierarzt zu bringen (das Tierheim wäre für die Kosten aufgekommen). Das Tier wurde mit dem Besenstiel gestoßen, um dann zu sagen, dass es sich nicht wehrt. Wenn man nicht sofort käme, würde sie den Kater in den Wald werfen. 

Eine Mitarbeiterin fuhr nach Fleisbach, holte das arme sichtlich kranke, unterernährte und erschöpfte Tier und fuhr zum Tierarzt (nachdem die Suche nach dem diensthabenden Tierarzt auch nicht leicht war). Diese behandelte die Katze und schickte die Mitarbeiterin mit ihm ins Tierheim, eine Stunde später starb der Kater. 

Sicher, es ist "nur" ein Tier. Aber wer Tiere so erbärmlich und eiskalt behandelt, der handelt auch Menschen gegenüber nicht besser. Hoffentlich hatte die "Dame" ein schönes Weihnachtsfest und reichlich Essen und Wärme. Einem hilfsbedürftigen Tier hat sie es ja nicht gegönnt.

Manche lernen es nie, auch nicht an Weihnachten.

 


 

Turka


 

Auch Tato hat es leider nicht geschafft. Er wurde 2005 von uns vermittelt. Leider hat sich die Situation damals besser dargestellt als sie wohl war und Tato ist am 31.3.07 wieder abgegeben worden. Er war verfettet, verfilzt, sehr ungepflegt und musste zuerst von uns komplett abgeschoren werden. Leider war er gesundheitlich sehr angeschlagen, wurde noch operiert aber nach ein paar Tagen hat das Herz nicht mehr mitgemacht. Wären seine ehemaligen Besitzer früher mit ihm beim Tierarzt gewesen, könnte Tato noch leben. Er wurde nur 6,5 Jahre alt, wirklich noch kein Alter zum Sterben. Wir trauern alle um diesen tollen liebenswerten Hund, der wirklich verdient hätte, die Liebe einer eigenen Familie kennen zu lernen.

 

 

 

 

Für die Tiere, denen wir kein neues Zuhause mehr finden konnten, ist die folgende Geschichte:

Anders als die meisten Tage an der Regenbogenbrücke dämmerte dieser Tag kalt und grau, feucht wie ein Sumpf und so düster wie man es sich nur vorstellen konnte. All die kürzlich Angekommenen hatten keine Vorstellung, was sie davon halten sollten, da sie nie vorher einen Tag wie diesen erlebt hatten.

Aber die Tiere, die auf ihren geliebten Menschen gewartet hatten, wussten genau was los war, und fingen an sich am Weg zu versammeln um die Brücke zu beobachten. Es dauerte nicht lange, bevor ein ältliches Tier in Sicht kam, den Kopf tief hängend und mit schleppendem Schwanz. Die anderen Tiere, die schon eine Weile da waren, wussten sofort wie seine Geschichte war, da sie dieses Geschehen viel zu oft gesehen hatten.

Er näherte sich langsam, offensichtlich in großen inneren Schmerz, aber ohne Zeichen von Verletzung oder Krankheit. Anders als all die anderen Tiere, die an der Brücke warteten, hatte dieses Tier nicht seine Jugend wiedererlangt und war wieder gesund und kräftig geworden. Als er zu der Brücke ging, beobachtete er all die anderen Tiere die ihn beobachteten. Er wusste, dass er aus diesem Ort hier war und je früher er hinüberwechseln könnte, desto glücklicher würde er sein.

Aber, ach, als er sich der Brücke näherte, wurde sein Weg von der Erscheinung eines Engels versperrt, der ihn um Entschuldigung bat, aber erzählte, dass er nicht fähig sein würde vorüberzugehen. Nur jene Tiere, die mit ihren Leuten da waren, könnten die Regenbogenbrücke überqueren. Mit keinem Platz zum Umdrehen wandte sich das ältliche Tier den Feldern vor der Brücke zu und sah eine Gruppe anderer Tiere wie er selbst, auch ältlich und gebrechlich. Sie spielten nicht, sondern lagen einfach auf dem grünen Gras, verloren starrend auf den Weg der zu der Brücke führte.

Und so nahm er seinen Platz unter ihnen ein, beim Beobachten des Weges und Warten.

Einer der Neuankömmlinge der Brücke verstand nicht , was er gesehen hatte und fragte eins der Tiere das schon länger da war um es ihm zu erklären. "Siehst Du, das arme Tier war eine Rettung. Er wurde ins Tierheim gegeben gerade so wie Du ihn jetzt siehst, ein älteres Tier mit seinem ergrauten Pelz und seinen betrübten Augen. Er kam nie aus dem Tierheim heraus und hatte einzig die Liebe seiner Retter um ihn zu trösten als er seine irdische Existenz verließ. Weil er keine Familie hatte, um ihnen seine Liebe zu geben, hat er niemanden der ihn über die Brücke begleitet." Das erste Tier dachte darüber für eine Minute nach und fragte dann: "Und was wird jetzt geschehen?" Seine Antwort bekam es bald als die Wolken sich plötzlich trennten und die Düsterkeit sich hob.

Man konnte eine Person sehen die sich der Brücke näherte und unter den älteren Tieren wurde eine ganze Gruppe in einem goldenen Licht gebadet und plötzlich waren alle wieder jung und gesund, gerade wie sie es in der Blütezeit ihres Lebens gewesen waren.

"Pass auf und sieh hin.", sagte das zweite Tier. Eine zweite Gruppe der wartenden Tiere kam zum Weg und sie verbeugten sich tief als die Person sich näherte. Auf jeden gebeugten Kopf gab die Person einen Klaps oder einen Kratzer hinter den Ohren. Die neu wiederhergestellten Tiere fielen in eine Linie und folgten ihm zu der Brücke. Sie alle überquerten die Brücke zusammen.

"Was ist geschehen?" "Das war ein Retter. Die Tiere, die Du sich in Respekt verbeugen sahst waren jene, die neue Heime wegen seiner Arbeit fanden. Sie werden herüberkommen wenn ihre neuen Familien ankommen. Jene die Du wiederhergestellt sahst, waren jene, die nie ein Heim fanden. Wenn ein Retter ankommt, ist ihm erlaubt den Schlussakt der Rettung auszuführen. Ihm ist erlaubt, jene armen Tiere über die Regenbogenbrücke zu begleiten, damit sie nicht auf der Erde bleiben müssen."

 

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